Qualifizierung · 160 UE

Qualifizierung zur zusätzlichen Betreuungskraft

§ 4 Abs. 3 Betreuungskräfte-RL (Fassung 21.10.2022): Basiskurs 100 UE, Betreuungspraktikum 2 Wochen, Aufbaukurs 60 UE; vorab Orientierungspraktikum 40 Stunden. Online-Selbstlernkurs im Blended-Learning: Praktika werden vom Büro bestätigt.

359Module à 20 Min.
160Unterrichtseinheiten
790,00 €je Platz zzgl. USt
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Wie der Kurs die Richtlinie abdeckt — Punkt für Punkt

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Inhalte

Basiskurs · 100 UE

Block 1 · 8 UEKommunikation und Interaktion: Grundlagen18 Module
  1. Was Kommunikation ist: Sender, Empfänger, Störung
  2. Die vier Seiten einer Nachricht
  3. Körpersprache lesen: was die betreute Person Ihnen zeigt
  4. Ihre eigene Körpersprache und Stimme
  5. Fall: Frau K. dreht sich weg
  6. Ein Gespräch beginnen und beenden
  7. Aktives Zuhören: ausreden lassen, nachfragen, zusammenfassen
  8. Fragen stellen: offen, geschlossen und die Frage zu viel
  9. Einfache Sprache: kurze Sätze, ein Gedanke, keine Fachwörter
  10. Fall: Herr M. sagt zu allem „ja, ja“
  11. Ich-Botschaften statt Vorwürfe
  12. Abstand und Berührung: die richtige Nähe im Raum
  13. Gefühle im Gespräch: erkennen, benennen, nicht bewerten
  14. Missverständnisse: die häufigsten Fallen
  15. Fall: Frau B. fühlt sich angegriffen
  16. Kultur und Sprache: wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist
  17. In der Gruppe sprechen: jeden erreichen
  18. Block-Abschluss: das Wichtigste, Fragen quer durch den Block
Block 2 · 17 UEKommunikation bei Demenz, psychischer Erkrankung, geistiger und körperlicher Beeinträchtigung38 Module
  1. Schwerhörigkeit: verstanden werden, ohne zu schreien
  2. Sehbeeinträchtigung: ankündigen, beschreiben, nicht umräumen
  3. Sprachverlust nach Schlaganfall: Aphasie
  4. Wenn der Körper nicht mitmacht: Parkinson, Lähmung, Rollstuhl
  5. Fall: Herr M. hört schlecht und nickt
  6. Hilfsmittel: Schreibtafel, Bildkarten, Hörverstärker, Gebärden
  7. Bettlägerige und schwer kranke Menschen erreichen
  8. Mit der Person sprechen, nicht über sie: Angehörige und Dolmetscher
  9. Fall: Frau S. nach dem Schlaganfall im Rollstuhl
  10. Was Demenz mit dem Gespräch macht
  11. Kontakt aufnehmen: Name, Blick, Berührung, ein Satz
  12. Kurze Sätze, eine Frage, ein Schritt
  13. Nicht korrigieren, nicht abfragen
  14. Validation: das Gefühl hinter den Worten gelten lassen
  15. Fall: Frau K. wartet auf den Bus zur Arbeit
  16. Immer dieselbe Frage: Wiederholungen aushalten und beantworten
  17. Nonverbale Signale bei Demenz lesen: Schmerz, Angst, Harndrang
  18. Gesprächsanker: Fotos, Gegenstände, vertraute Wörter
  19. Reize dosieren: Umgebung, Tempo, Musik
  20. Wenn die Person abwehrt: das Nein annehmen und wiederkommen
  21. Fall: Herr M. fragt zum zehnten Mal nach seiner Frau
  22. Psychische Erkrankung ist nicht Demenz: was das Gespräch verändert
  23. Antriebslos und still: das Gespräch bei Depression
  24. Wenn Angst das Gespräch bestimmt: ruhig bleiben, Sicherheit geben
  25. Wenn die Wirklichkeit eine andere ist: Gespräch bei Psychose
  26. Fall: Frau B. glaubt, ihr Essen sei vergiftet
  27. Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit: gleich bleiben, wenn die Person es nicht kann
  28. Grenzen setzen: freundlich, klar, ohne Strafe
  29. Rückzug und Schweigen: Gesprächsbereitschaft ohne Druck
  30. Fall: Herr T. sagt „Lassen Sie mich in Ruhe“
  31. Geistige Behinderung: was das ist, und was nicht
  32. Auf Augenhöhe: erwachsen ansprechen, Siezen, keine Kindersprache
  33. Verstehen sichern: ein Schritt nach dem anderen
  34. Bilder und Symbole statt Worte: Unterstützte Kommunikation kennenlernen
  35. Fall: Herr L. will nicht zur Gruppe
  36. Mitreden lassen: Wahl anbieten, Fragen ermutigen, Humor
  37. Wenn Verstehen scheitert: Frust vorbeugen, Auslöser erkennen
  38. Block-Abschluss: das Wichtigste, Fragen quer durch den Block
Block 3 · 10 UEDemenzerkrankungen22 Module
  1. Was Demenz ist — und was nicht
  2. Was im Gehirn passiert: Gedächtnis, Gefühle, Rückwärtsgang
  3. Die Alzheimer-Krankheit
  4. Vaskuläre Demenz: wenn die Durchblutung nachlässt
  5. Lewy-Körper-Demenz und Demenz bei Parkinson
  6. Frontotemporale Demenz und seltene Formen
  7. Fallarbeit: Vier Menschen, vier Demenzformen
  8. Die Kernsymptome: Orientierung, Sprache, Handeln, Erkennen
  9. Leichtes Stadium: die Fassade hält noch
  10. Mittleres Stadium: Orientierung und Alltag brauchen Hilfe
  11. Schweres Stadium: Kontakt über die Sinne
  12. Fallarbeit: Welches Stadium? Frau K. im Tagesverlauf
  13. Diagnostik in Grundzügen: wer stellt fest, dass es Demenz ist?
  14. Die Innensicht: was Demenz für den Menschen bedeutet
  15. Medikamente bei Demenz in Grundzügen
  16. Behandlung ohne Medikamente: was nachweislich hilft
  17. Fallarbeit: Frau S. bekommt neue Tabletten und schläft nur noch
  18. Milieu: Räume, Licht und Wege, die Orientierung geben
  19. Angehörige: Belastung, Schuld und Entlastung
  20. Sterben mit Demenz
  21. Fallarbeit: Die letzten Wochen von Frau B.
  22. Block-Abschluss: Demenz verstehen — die Landkarte
Block 4 · 11 UEPsychische Erkrankungen und geistige Behinderungen25 Module
  1. Was eine psychische Erkrankung ist — und was nicht
  2. Depression: Symptome und Ursachen
  3. Depression: Behandlung und was Betreuung beiträgt
  4. Suizidalität: erkennen, ansprechen, handeln
  5. Fallarbeit: Herr R. verschenkt seine Sachen
  6. Angst und Zwang: wenn die Furcht das Leben bestimmt
  7. Sucht im Alter: Alkohol und Medikamente
  8. Psychosen und Schizophrenie
  9. Bipolare Störung: zwischen Manie und Depression
  10. Fallarbeit: Frau D. will nachts das Haus streichen
  11. Persönlichkeitsstörungen im Alter
  12. Delir: die akute Verwirrtheit ist ein Notfall
  13. Medikamente und Therapie: was hilft und was Sie beobachten
  14. Krise: wer hilft und wann Zwang erlaubt ist
  15. Fallarbeit: Frau H. ist seit gestern ganz anders
  16. Was geistige Behinderung ist
  17. Ursachen: vor, während und nach der Geburt
  18. Down-Syndrom: Trisomie 21
  19. Erscheinungsformen im Alltag: Wahrnehmen, Lernen, Verhalten
  20. Fallarbeit: Herr T. (54, Down-Syndrom) wird vergesslich
  21. Alt werden mit Behinderung
  22. Teilhabe: Rechte und was sie im Alltag heißen
  23. Selbstbestimmung und Schutz: erwachsen, aber nicht allein
  24. Fallarbeit: Frau L. will nicht in die Gruppe
  25. Block-Abschluss: Erkrankungen und Behinderung — die Landkarte
Block 5 · 9 UESomatische Erkrankungen: Diabetes und Bewegungsapparat20 Module
  1. Was Diabetes ist: Zucker, Insulin und zwei Typen
  2. Blutzucker: was der Wert sagt und wer ihn misst
  3. Behandlung: Tabletten, Insulin, Essen, Bewegung
  4. Unterzuckerung und Überzuckerung: die Zeichen unterscheiden
  5. Fallarbeit: Die Kaffeetafel mit Herrn B.
  6. Folgeschäden: Augen, Nieren, Nerven, Herz
  7. Der diabetische Fuß: der Blick nach unten beim Spaziergang
  8. Diabetes bei Demenz und geistiger Behinderung
  9. Fallarbeit: Ausflug mit Frau K. — Betreuung mit Diabetes planen
  10. Knochen, Gelenke, Muskeln: was im Alter nachlässt
  11. Arthrose: Verschleiß, Anlaufschmerz, Bewegen ohne Belasten
  12. Osteoporose: brüchige Knochen, jeder Sturz zählt
  13. Rheuma und Gicht: wenn das Gelenk entzündet ist
  14. Fallarbeit: Frau R. will nicht zur Sitzgymnastik
  15. Der Rücken: Bandscheibe, Wirbelsäule, chronischer Rückenschmerz
  16. Behandlungsmöglichkeiten: Schmerzmittel, Physio, Ergo, Operation
  17. Hilfsmittel: Rollator, Stock, Rollstuhl, Greifhilfe
  18. Sturz und Knochenbruch: Risiko erkennen, bevor es passiert
  19. Fallarbeit: Herr M. kommt nach der Hüft-Operation zurück
  20. Block-Abschluss: Beobachten, melden, Grenzen kennen
Block 6 · 17 UEGrundkenntnisse der Pflege: Nahrungsaufnahme, Inkontinenz, Schmerz, Wunden38 Module
  1. Essen und Trinken im Alter: warum es weniger wird
  2. Was Sie beim Essen dürfen: anreichen, begleiten, motivieren
  3. Vor dem ersten Löffel: die Mahlzeit vorbereiten
  4. Anreichen Schritt für Schritt
  5. Fallarbeit: Frau L. schiebt den Teller weg
  6. Schluckstörung erkennen: Husten, feuchte Stimme, Speisereste
  7. Konsistenz: Andicken, pürieren, weiche Kost — nur nach Anordnung
  8. Trinken: Bedarf, Angebote, Trinkprotokoll
  9. Hilfsmittel und Fingerfood: Selbst essen bleibt möglich
  10. Essen bei Demenz: vergessen, ablehnen, gemeinsam essen
  11. Fallarbeit: Herr T. hustet beim Mittagessen, Sie sind allein
  12. Was Inkontinenz ist: Blase, Darm und der Verlust der Kontrolle
  13. Formen: Belastung, Drang, Überlauf, Stuhl — Verhalten deuten
  14. Ursachen und Behandlung: warum Sie Änderungen melden
  15. Fallarbeit: Frau P. steht mitten im Singkreis auf
  16. Toilettengang begleiten: Zeiten, Wege, Kleidung, Rufen
  17. Hilfsmittel kennen: Vorlagen, Pants, Katheter, Toilettenstuhl
  18. Haut, Geruch, Infektion: was Sie sehen und riechen
  19. Würde und Sprache: kein Wort von „Windel“
  20. Fallarbeit: Der Ausflug mit Herrn W.
  21. Was Schmerz ist: Warnsignal, akut und chronisch
  22. Schmerz ohne Worte erkennen: Mimik, Haltung, Verhalten
  23. Schmerz erfragen: wo, wie stark, seit wann, was hilft
  24. Fallarbeit: Herr F. bleibt liegen — „alles tut weh“
  25. Behandlung: Schmerzmittel, Wirkung, Nebenwirkung
  26. Was Sie ohne Medikament tun können
  27. Chronischer Schmerz und Stimmung: Rückzug erkennen, Aktivierung dosieren
  28. Schmerz am Lebensende: begleiten, beobachten, melden
  29. Fallarbeit: Frau D. schlägt beim Anziehen der Jacke
  30. Haut und Wunde: was im Alter anders heilt
  31. Dekubitus: Druck mal Zeit
  32. Dekubitus vermeiden aus der Betreuung heraus
  33. Fallarbeit: Frau H. sitzt seit drei Stunden beim Sommerfest
  34. Andere chronische Wunden: diabetischer Fuß, offenes Bein, Hautrisse
  35. Wundversorgung ist Behandlungspflege: sehen, nicht anfassen
  36. Kleine Verletzungen im Betreuungsalltag: Schnitt beim Basteln
  37. Was Wunden zum Heilen brauchen: Essen, Bewegung, Schmerzfreiheit, Zuwendung
  38. Block-Abschluss: vier Themen, eine Haltung
Block 7 · 13 UEPflegedokumentation, Hygiene und das Zusammenspiel von Pflege und Betreuung29 Module
  1. Warum dokumentieren? Das Gedächtnis des Teams
  2. Was in den Betreuungsnachweis gehört
  3. Die Regeln: wahr, zeitnah, lesbar, unterschrieben
  4. Übung: Beobachtung statt Bewertung formulieren
  5. Fehler korrigieren: einmal durchstreichen, nie Tipp-Ex
  6. Digital dokumentieren: Tablet, Software, Zugang
  7. Die Pflegeakte lesen: Stammblatt, SIS, Maßnahmenplan, Bericht
  8. Besondere Vorkommnisse: Sturz, Verweigerung, Weglaufen, Beschwerde
  9. Ambulant: Leistungsnachweis, Unterschrift und Abrechnung
  10. Fallarbeit: Ein Nachmittag bei Herrn M. — der vollständige Eintrag
  11. Wer die Dokumentation liest: Prüfung, Kasse, Angehörige, Gericht
  12. Die Infektionskette: wie Erreger wandern
  13. Händehygiene: die fünf Momente und die 30 Sekunden
  14. Handschuhe, Kittel, Maske: Schutzausrüstung richtig
  15. Übung: Situation → Maßnahme — die Hygiene-Ampel
  16. Flächen, Spielmaterial und Wäsche
  17. Kochen, Backen, Kaffeetafel: Hygiene beim Betreuungsangebot
  18. Norovirus, Influenza, COVID-19: wenn es im Haus umgeht
  19. MRSA und andere multiresistente Erreger
  20. Fallarbeit: Durchfall im Wohnbereich — der Hygieneplan in Aktion
  21. Warum Pflege Betreuung braucht — und umgekehrt
  22. Übung: „Darf ich das?“ — Abgrenzung im Alltag
  23. Der Pflegeprozess in Grundzügen
  24. Expertenstandards: was dahintersteckt und was Sie davon tun
  25. Beobachten: was Sie sehen, hören und riechen
  26. Melden: sofort, heute oder in der Übergabe?
  27. Übergabe: kurz, vollständig, strukturiert
  28. Fallarbeit: Frau B. kommt nicht mehr zur Gruppe
  29. Block-Abschluss: Dokumentation, Hygiene, Zusammenspiel
Block 8 · 15 UEErste Hilfe und Verhalten im Notfall34 Module
  1. Rettungskette, Pflicht zur Hilfe und Eigenschutz
  2. Notruf 112: die fünf W und was danach kommt
  3. Erstcheck: ansprechen, anfassen, Atmung prüfen
  4. Stabile Seitenlage Schritt für Schritt
  5. Übung: Bewusstlos oder nicht? Vier Szenen entscheiden
  6. Herzstillstand: erkennen und drücken
  7. Beatmung und 30:2 — oder nur drücken
  8. AED: einschalten, kleben, Anweisungen folgen
  9. Reanimation im Pflegealltag: Bett, Patientenverfügung, Aufhören
  10. Übung: Der Reanimationsablauf in der richtigen Reihenfolge
  11. Verschlucken: Husten lassen, Rückenschläge, Bauchstöße
  12. Blutungen: Druck, Hochhalten, Druckverband
  13. Schock erkennen und richtig lagern
  14. Fallarbeit: Herr M. schneidet sich in der Küche tief — Blutung und Schock
  15. Herzinfarkt: Brustschmerz ernst nehmen
  16. Schlaganfall: FAST und die Uhr
  17. Krampfanfall: schützen, nicht festhalten
  18. Unterzuckerung und Überzuckerung
  19. Übung: Vier innere Notfälle — welcher ist es?
  20. Sturz: erst prüfen, dann bewegen
  21. Knochenbruch, Verstauchung, Wirbelsäule
  22. Verbrennung und Verbrühung
  23. Vergiftung: Tabletten, Reinigungsmittel, Rauch
  24. Fallarbeit: Frau S. liegt neben dem Bett — Sturz, Hüfte, Blutverdünner
  25. Hitze und Kälte: Hitzschlag, Sonnenstich, Unterkühlung
  26. Atemnot: Asthma, COPD und wenn das Herz schwächelt
  27. Allergische Reaktion und Anaphylaxie
  28. Notfall bei Menschen mit Demenz
  29. Übung: Atemnot, Allergie, Hitze oder Delir? Vier Szenen
  30. Psychische Erste Hilfe: da bleiben, abschirmen, zuhören
  31. Übergabe an den Rettungsdienst
  32. Nach dem Notfall: Protokoll, Verbandkasten, Nachsorge
  33. Fallarbeit: Ein Vormittag, drei Notfälle — Prioritäten setzen
  34. Block-Abschluss: Ihr Erste-Hilfe-Fahrplan

Aufbaukurs · 60 UE

Block 9 · 12 UEVertiefung: Verhalten, Kommunikation und Umgangsformen27 Module
  1. Jedes Verhalten hat einen Sinn
  2. Bedürfnismodelle: was hinter dem Verhalten steht
  3. Verstehende Diagnostik: in sechs Schritten zur Hypothese
  4. Auslöser finden: Körper, Umgebung, Beziehung, Tag
  5. Fallarbeit: Frau K. ruft jeden Nachmittag
  6. Validation vertieft: die Haltung
  7. Validation vertieft: die Techniken
  8. Biografiearbeit vertieft: die Lebenswelt der Jahrgänge
  9. Biografiearbeit vertieft: Methoden und Grenzen
  10. Fallarbeit: Herr M. wehrt sich morgens
  11. Aggression verstehen: die Eskalationskurve
  12. Deeskalation: so handeln Sie
  13. Weglaufen, Rufen, Wiederholen: drei typische Verhaltensweisen
  14. Rückzug und Apathie: das stille herausfordernde Verhalten
  15. Fallarbeit: Frau S. schlägt im Singkreis
  16. Nähe und Distanz: die professionelle Beziehung
  17. Sich abgrenzen, ohne kalt zu werden
  18. Sexualität und Zärtlichkeit im Alter
  19. Kultursensibel betreuen
  20. Fallarbeit: Frau A. spricht nur noch Türkisch
  21. Humor als Brücke
  22. Trauer begleiten
  23. Sterbende begleiten
  24. Fallarbeit: Herr B. liegt im Sterben
  25. Gruppen leiten: planen
  26. Gruppen leiten: Dynamik und Störungen
  27. Block-Abschluss: Ihr Werkzeugkasten für schwierige Momente
Block 10 · 12 UERechtskunde: Richtlinie, Haftung, Betreuungsrecht, Schweigepflicht, Datenschutz, Charta27 Module
  1. Warum es die Richtlinie gibt: von § 87b zu § 53b
  2. Ziel und Grundsätze: betreuen und aktivieren, nicht pflegen
  3. Ihre Aufgaben nach § 2: die Liste und ihr Sinn
  4. Was Sie nicht tun dürfen: § 2 Abs. 4
  5. Eignung, Qualifikation, Fortbildung: §§ 3 bis 5
  6. Ambulant und stationär: wo die Richtlinie gilt und wo sie hilft
  7. Fallarbeit: „Können Sie morgens beim Waschen helfen?"
  8. Haftung: die drei Ebenen und die Sorgfaltspflicht
  9. Wer zahlt? Arbeitnehmerhaftung und Versicherungen
  10. Helfen müssen, Aufgaben ablehnen dürfen
  11. Arbeitsrecht in Grundzügen
  12. Fallarbeit: Sturz beim Spaziergang
  13. Rechtliche Betreuung: wer entscheidet, wenn jemand nicht mehr kann
  14. Vorsorge: Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Ehegattennotvertretung
  15. Selbstbestimmung im Alltag: wen fragen Sie wann?
  16. Freiheitsentziehende Maßnahmen: § 1831 BGB
  17. Fallarbeit: „Mutter darf nicht mehr raus"
  18. Schweigepflicht: § 203 StGB und Ihr Arbeitsvertrag
  19. Schweigepflicht im Alltag: die typischen Fallen
  20. Datenschutz: die DSGVO in Alltagssprache
  21. Fotos, Messenger, Unterlagen: Regeln für den Dienst
  22. Datenpanne: was Sie sofort tun
  23. Fallarbeit: drei Anrufe, ein Foto, eine Nachbarin
  24. Die Pflege-Charta: Artikel 1 bis 4
  25. Die Pflege-Charta: Artikel 5 bis 8
  26. Fallarbeit: der Charta-Check eines Betreuungstages
  27. Block-Abschluss: Ihre Rechts-Landkarte
Block 11 · 12 UEHauswirtschaft und Ernährungslehre, Diäten und Unverträglichkeiten27 Module
  1. Hauswirtschaft als Betreuungsaufgabe: mit der Person, nicht für sie
  2. Die Wohnung sicher machen — ohne zu bevormunden
  3. Ordnung, Reinigung und Lüften im Alltag
  4. Wäsche: sortieren, waschen, pflegen
  5. Fallarbeit: Frau K. lässt niemanden an ihren Schrank
  6. Einkaufen mit und für die Person
  7. Geld und Haushaltsbuch: sauber, nachvollziehbar, ohne Missbrauch
  8. Küche und Lebensmittel: Hygiene und Lagerung, die zählt
  9. Praxisaufgabe: Gemeinsam eine Mahlzeit zubereiten
  10. Nährstoffe: die fünf Gruppen auf dem Teller
  11. Was der Körper im Alter braucht: weniger Energie, mehr Eiweiß
  12. Trinken: Austrocknung erkennen und verhindern
  13. Fallarbeit: Herr M. isst kaum noch — Mangelernährung erkennen
  14. Essbiografie, Kultur und Religion: Essen ist Erinnerung
  15. Demenz und Essen: anbieten, nicht drängen
  16. Schluckstörung und Konsistenzstufen
  17. Praxisaufgabe: Frau R.s Mahlzeit gestalten
  18. Diabetes: Essen ohne Verbote, aber mit Regelmäßigkeit
  19. Herz, Niere, Gicht: was die Kost verändert
  20. Fallarbeit: Frau S. will nur noch Pudding — Wunschkost am Lebensende
  21. Allergie oder Unverträglichkeit? Der Unterschied entscheidet
  22. Laktose: Milchzucker ohne Bauchweh
  23. Gluten und Zöliakie: das Krümelproblem
  24. Fruktose und Histamin: wenn Obst und Reifes Beschwerden machen
  25. Nussallergie und Notfall: Anaphylaxie erkennen und handeln
  26. Fallarbeit: Der Kuchen vom Enkel — Unverträglichkeiten im Alltag
  27. Block-Abschluss: Hauswirtschaft, Ernährung, Diäten, Unverträglichkeiten
Block 12 · 8 UEBeschäftigung und Freizeitgestaltung18 Module
  1. Beschäftigung: Auftrag, Ziel und das Recht auf Nein
  2. Von der Biografie zum Angebot
  3. Fähigkeiten einschätzen: die Zone des Gelingens
  4. Die 10-Minuten-Aktivierung
  5. Fallarbeit: Frau K. war Bäuerin — drei Angebote aus einer Biografie
  6. Alltagsbegleitung: Wäsche falten, Tisch decken, Kartoffeln schälen
  7. Gruppe oder einzeln: Angebote passend zuschneiden
  8. Gedächtnistraining, das nicht beschämt
  9. Fallarbeit: Das Quiz, das schiefging
  10. Kreatives: Malen, Basteln, Handarbeit — erwachsenengerecht
  11. Musik und Singen: der Schlüssel, der bis zuletzt passt
  12. Garten, Natur und Tiere
  13. Fallarbeit: „Basteln ist nichts für mich“ — Angebote für Männer
  14. Feste und Jahreskreis: Vorfreude als Beschäftigung
  15. Bettlägerige und schwer erreichbare Menschen: Sinne, Nähe, Snoezelen
  16. Unterwegs und draußen: Spaziergang, Ausflug, Gottesdienst, Friedhof
  17. Praxisaufgabe: Eine Woche planen, dokumentieren, Wirkung beobachten
  18. Block-Abschluss: Beschäftigung und Freizeitgestaltung
Block 13 · 8 UEBewegung für Menschen mit Beeinträchtigungen, Demenz und psychischen Erkrankungen18 Module
  1. Warum Bewegung: fünf Wirkungen, die Sie sehen können
  2. Was Sie dürfen und was nicht: Bewegung ist Betreuung, nicht Therapie
  3. Sturzrisiko erkennen: Person, Umgebung, Medikamente
  4. Kraft und Gleichgewicht üben: das Sturz-Programm
  5. Fallarbeit: Frau K. ist gestürzt — was jetzt, was danach
  6. Sitzgymnastik: ein 15-Minuten-Programm zum Nachmachen
  7. Stehgymnastik mit Halt: für die, die noch stehen können
  8. Gehen begleiten: vom Stuhl aufstehen, Rollator, Stock
  9. Rückenschonend arbeiten: Ihr eigener Körper hält 30 Jahre
  10. Fallarbeit: Herr M. will nicht — Bewegung anbieten, ohne zu drängen
  11. Bewegung bei Demenz: Bewegungsdrang, Spaziergang, Tanz, Musik
  12. Bewegung bei Depression und Angst: der kleinste mögliche Schritt
  13. Bewegung bei Parkinson und nach Schlaganfall
  14. Bewegung bei Arthrose und Osteoporose: bewegen ja, belasten mit Maß
  15. Fallarbeit: eine Gruppe, drei Fähigkeitsstufen
  16. Bewegung im Rollstuhl und im Bett
  17. Atemübungen, Warnzeichen und Kontraindikationen: wann Sie aufhören
  18. Block-Abschluss: Bewegungsangebot planen, durchführen, dokumentieren
Block 14 · 8 UEZusammenarbeit mit Pflegekräften, Angehörigen und Ehrenamtlichen18 Module
  1. Ihr Platz im Team: Betreuung neben Pflege, nicht darunter
  2. Den Pflegeprozess verstehen: wo Ihre Beobachtung hineingehört
  3. Übergabe: was Sie melden, wann und in drei Sätzen
  4. Dienstbesprechung und Fallbesprechung: sich einbringen
  5. Konflikte im Team: 'Die Betreuung hat ja Zeit'
  6. Fallarbeit: 'Kannst du Frau K. schnell waschen?'
  7. Ärzte, Therapeuten, Sozialdienst: wer macht was und wie Ihre Beobachtung ankommt
  8. Angehörige verstehen: Erwartungen, Schuld, Trauer, Kontrolle
  9. Angehörige einbinden: Biografie, Besuch, gemeinsames Tun
  10. Grenzen und Schweigepflicht gegenüber Angehörigen
  11. Fallarbeit: 'Meine Mutter sitzt hier nur rum'
  12. Beratung weitervermitteln: Pflegestützpunkt, Pflegeberatung, Selbsthilfe
  13. Entlastungsangebote kennen: § 45b, Tagespflege, Kurzzeit- und Verhinderungspflege
  14. Ehrenamt in der Betreuung: wer kommt, warum, und was ist anders als bei Ihnen
  15. Ehrenamtliche anleiten: Einführung, Aufgaben, Grenzen, Versicherung
  16. Wertschätzung und Bindung: Ehrenamt hält nur mit Dank — und der Hospizdienst
  17. Fallarbeit: Frau S. vom Besuchsdienst meint es gut
  18. Block-Abschluss: das Netzwerk um eine Person zeichnen

Praktika

Die Richtlinie verlangt zwei Praktika in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung. Sie absolvieren sie vor Ort, melden sie in Ihrem Konto und wir bestätigen sie nach Vorlage der Bescheinigung.

Orientierungspraktikum40 Stunden vor dem Basiskurs

In einer ambulanten, teil- oder vollstationären Pflegeeinrichtung. Entfällt bei mindestens 40 Stunden nachgewiesener Tätigkeit in Betreuung oder Pflege (§ 5 Abs. 2 der Richtlinie).

Betreuungspraktikumzwei Wochen zwischen Basis- und Aufbaukurs

Unter Anleitung einer erfahrenen Pflegefachkraft, möglichst mit gerontopsychiatrischer Zusatzausbildung. Darf aufgeteilt werden. Das Büro bestätigt den Nachweis nach Vorlage der Praktikumsbescheinigung.

Was im Preis enthalten ist

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